Dithmarschen

Über den Kreis

Willkommen auf der Seite für Kulturelle Bildung in Dithmarschen. Der Kreis bietet eine kulturelle Vielfalt, die es den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglicht, kulturell aktiv zu sein, künstlerische Fähigkeiten zu entwickeln und neue Perspektiven zu entdecken.

Vielfältige Möglichkeiten der Kulturellen Bildung bereichern das Lernen und fördern die kreativen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Hier erfahren Sie mehr über die reiche kulturelle Landschaft Dithmarschens und die Wirksamkeit kultureller Bildung durch beispielhafte Projekte und Angebote.

Kreisfachberater/-in

Karola Koch

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Museen und Erinnerungsorte

Liste
Karte

Brahms-Haus

Lüttenheid 34, Heide

Das Brahms-Haus in Heide war von 1819 bis 1887 im Besitz der Familie Brahms. Es beheimatet die Dauerausstellung „Johannes Brahms/ Norddeutsche Wurzeln und Bindungen“, die mit Bildern und erklärenden Texten Auskunft über die Heider Vorfahren und die Freundschaft zu dem aus Heide stammenden Dichter Klaus Groth gibt sowie wichtige Stationen im Leben von Johannes Brahms nachzeichnet.

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Burger Waldmuseum

Waldstraße 141, Burg

Das Burger Waldmuseum liegt mitten im Burger Naturerlebnisraum mit fast 30 ha Wald, einer Besonderheit im ansonsten waldarmen Dithmarschen. Das Kernstück und ältester Teil des Museums ist der Aussichtsturm auf dem 65 m hohen „Wulfsboom“. Der umfangreiche Sammlungsbestand an Tierpräparaten veranschaulicht verschiedene Lebensräume der Region.

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Dithmarscher Landesmuseum

Domstraße 3, Meldorf

Das Dithmarscher Landesmuseum nimmt seine Besuchenden mit auf eine spannende Zeitreise durch 1200 Jahre Dithmarscher Geschichte und Lebensweise; darüber hinaus runden Sonderausstellungen, Führungen und Veranstaltungen zu regional- und kulturhistorischen Themen das vielfältige Jahresprogramm ab.

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Ditmarsium Burg

Große Mühlenstraße 6, Burg

Das kleine Apotheken-, Gewerbe- und Schifffahrtsmuseum begeistert durch seine unglaubliche Authentizität und Exponat-Dichte sowie schier endlosen Informations-Möglichkeiten.

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Gedenkstätte Gudendorf

Vierthstraße , Gudendorf

Die Gedenkstätte Gudendorf erinnert an das Schicksal sowjetischer Kriegsgefangener aus den Jahren 1941 bis 1945. Ein Lager für die Bautrupps, die in Gudendorf einen Flugplatz für die Luftwaffe anlegten, errichtete die Wehrmacht bereits im Zuge des Kriegsbeginns. Im nördlichen Lagerteil waren ab 1940 französische Kriegsgefangene untergebracht, die die Bauarbeiten fortführen mussten. Ab Dezember 1941 wurden diese durch sowjetische Kriegsgefangene ersetzt. Das Lager befand sich an der heutigen Schulstraße. Dort entstanden in den 1950er-Jahren Siedlungshäuser und die neue Schule – heute Uns Dörpshus und Feuerwehrgerätehaus.
Im April 1944 verlegte die Wehrmacht das Zweiglager ihres Stammlagers XA für sowjetische Kriegsgefangene von Heidkaten bei Kaltenkirchen nach Gudendorf. Das Gefangenenlager mit erweitertem Krankenrevier und Entlausungsanlage wurde zu einem zentralen Krankenlager für sowjetische Kriegsgefangene im Bereich Schleswig-Holstein und Hamburg. Die erkrankten Gefangenen bekamen jedoch nur eine minimale medizinische Pflege. Das Leitprinzip bei der medizinischen Versorgung war eine möglichst schnelle Wiederherstellung der Arbeitskraft. Die genaue Zahl der auf dem Gelände der Gedenkstätte bestatteten Toten lässt sich aufgrund der mangelhaften Quellenüberlieferung nicht genau belegen.
Über QR-Codes, die von Schülerinnen und Schülern des 10. Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Meldorf erarbeitet wurden, können sich Besucherinnen und Besucher während eines Gangs über die Gedenkstätte informieren.

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Hebbel-Museum

Österstraße 6, Wesselburen

Das Hebbel-Museum Wesselburen ist dem Leben und Werk des in Wesselburen geborenen Dramatikers Friedrich Hebbel gewidmet. In dem Gebäude der damaligen Kirchspielvogtei ist heute das Hebbel-Museum der Stadt untergebracht. Dieses Haus widmet sich nicht nur dem Andenken des Dichters, sondern unterhält auch eine umfangreiche Bibliothek, die von Literaturwissenschaftlern aus aller Welt aufgesucht wird. Das Hebbel-Museum präsentiert in zehn Räumen Leben und Werk des Dichters. Fünf historisch gestaltete Räume zeigen die Lebensverhältnisse in Wesselburen und Wien, wo er 1863 verstarb. Fünf Räume zeigen Bilder, Handschriften und Dokumente.

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Heimatmuseum Brunsbüttel

Markt 4, Brunsbüttel

Objekte aus der Geschichte der schönen Schleusenstadt machen diese vor Ihren Augen wieder lebendig. Der Kanalbau, alte längst vergessene Berufe, unser Nord-Ostsee-Kanal; und haben Sie gewusst, dass in Brunsbüttel Walfang betrieben wurde?

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Heimatmuseum Marner Skatclub

Museumstraße 2, Marne

Von Skatbrüdern gegründet: kunsthistorische und heimatkundliche Sammlungen mit den Schwerpunkten Steinzeit, Leben im Kirchspiel in 18. und 19. Jahrhundert, altes Handwerk, aus den Anfängen der Fotografie

Historischer Lernort Neulandhalle

Franzosensand 2, Friedrichskoog

Neulandhalle
Die „Neulandhalle“ galt als spektakulärer Bau in einem ebenso aufsehenerregenden Koog, dem „Adolf-Hitler-Koog“. Mit viel Propaganda feierten sich hier Nationalsozialisten für eine „friedliche Erweiterung deutschen Lebensraums“ und die Errichtung einer „Volksgemeinschaft im Kleinen“. Diese Verheißungen erschienen damals attraktiv und erzeugten Zustimmung zur nationalsozialistischen Herrschaft. Mit ihnen untrennbar verbunden waren aber Kehrseiten und Fortsetzungen: nämlich Ausgrenzung, Gewalt und Krieg.

Historischer Lernort
Die nationalsozialistischen „Versprechen“ von Volksgemeinschaft und Lebensraum stehen hier im Mittelpunkt. Die Geschichte von Koog und Gebäude, von Landgewinnung und Propaganda, von Zusammenhängen und Fortsetzungen, von Kehrseiten und Folgen wird auf dem Gelände zum Thema gemacht. Damit ist die Einrichtung ein Historischer Lernort, kein Heimatmuseum und auch keine NS-Gedenkstätte.
Die historische Ausstellung steht vollständig im Freien. Buchstaben der Worte dienen als Ausstellungsflächen. Vorder- und Rückseiten der Worte Leben / Gemeinschaft / Volk / und / Raum bilden einzelne Kapitel. An der Halle selbst finden sich Ergänzungen und Einblicke. Auch ohne den Zugang zur Halle selbst soll sich ein Besuch des Lernorts lohnen.

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Kanalmuseum ATRIUM

Gustav-Meyer-Platz 2, Brunsbüttel

Das kleine Haus auf dem Gelände des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Brunsbüttel (WSA), direkt am Kanal-Yachthafen und Schleuse gelegen, widmet sich der Geschichte des Nord-Ostsee-Kanal- und Schleusenbaus. Mit zahlreichen Schautafeln, Schiffsmodellen, Landschafts- und Funktionsmodellen, historischen Exponaten und technischen Modellen werden der Bau, der Betrieb und die Bedeutung des Nord-Ostsee-Kanals dargestellt. In einem Filmraum können Videos zu nautischen Themen und historisches Filmmaterial über den Bau angeschaut werden.

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Kohlmuseum im Kohlosseum

Bahnhofstraße 20, Wesselburen

Das Kohlmuseum ist ein Informationszentrum, in dessen Mittelpunkt der Kohl, der umweltfreundliche Kohlanbau und dessen Verarbeitung stehen. Dabei sind die gesundheitlichen Vorteile des Kohls beim Verzehr und die Ausweitung der Biostrukturen in Dithmarschen von besonderer Bedeutung. Das Kohlosseum insgesamt
wurde zum außerschulischen Lernort eingerichtet. Hier soll den Schülern der Umgang mit den regionalen Produkten nähergebracht werden. Auch die Pflege der heimischen Tierwelt und die Entwässerungsproblematik in den Kögen sind Ausstellungsthemen. Ein Entwässerungsmodell zeigt anschaulich, wie ohne diese Technik die Landwirtschaft und das öffentliche Leben beeinträchtigt würden. Der hoch- und plattdeutsche Audioguide ergänzt das Vermittlungsangebot. Das Museum befindet sich in einem der oberen Stockwerke der „Historischen Fabrik“.

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museum am meer

Am Fischereihafen 19, Büsum

Schwerpunkte des Museums sind der Alltag der Büsumer Krabbenfischer und die Krabbenverarbeitung. Besondere Anziehungspunkte sind der Blick auf eine Krabbensiebanlage und ein begehbares Ruderhaus, in dem man per Film eine Fahrt auf See nachempfinden kann.
Über die Anfänge des Nordsee-Heilbades Büsum im Jahre 1837 bis heute informieren Texttafeln, Souvenirgeschirr und spannende Bilder.

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Museumsinsel Lüttenheid - Klaus-Groth-Museum und Heider Heimatmuseum

Lüttenheid 40, Heide

Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Stadt Heide: Sehen Sie altes Handwerk mit neuen Augen, entdecken Sie die Comics der Dirks Brüder, bestaunen Sie Gemälde und Skulpturen von Nicolaus Bachmann und wandeln Sie auf Klaus Groths Spuren.

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NaTOURCentrum Lunden und Heimatmuseum

Wilhelmstraße 18, Lunden

Das ganz andere Museum in einer der jüngsten Landschaften der Welt. Die Entstehung der Marsch als Multimedia-Schau ist nur eine Facette der großen Themen der Naturgeschichte und des Naturschutzes in der Eider-Treene-Sorge-Flusslandschaft. Das NaTourCentrum Lunden bietet mehr. Neben dem Blick über die Eider auch einen Blick über den „großen Teich“ in die USA. So mancher berühmte Auswanderer kam ursprünglich aus Lunden.

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Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum

Jungfernstieg 4, Meldorf

Das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum ist einzigartig in Norddeutschland. Es ist nicht nur Museum des Landlebens zwischen 1870 und der Gegenwart, sondern zugleich Arbeitsplatz für viele Menschen mit Behinderung, die sich hier um alles kümmern.
Kern der Ausstellung ist die Sammlung des ehemaligen Direktors der Landwirtschaftsschule St. Michaelisdonn, Heinz Landmann. Seit den 1970er Jahren zusammengetragen, wird sie bis heute immer wieder um bedeutende Zeugnisse der Vergangenheit ergänzt; als Museum des Landlebens werden auch und gerade die Veränderungen des bäuerlichen Alltags gewürdigt.
Im „Dithmarscher Bauernhaus“ erfahren die Besucherinnen und Besucher die Lebensatmosphäre eines Hofes um 1850 erfahren.

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Steinzeitpark Dithmarschen

Süderstraße 47, Albersdorf

Der Steinzeitpark Dithmarschen ist ein archäologisches Freilichtmuseum, in dem Sie die Lebensweise der Menschen wie vor 5.000 Jahren erleben und aktiv entdecken können – lehrreich, abenteuerlich und einfach einzigartig. Auf dem ca. 40 Hektar großen Freigelände erwartet Sie eine Kulturlandschaft der Zeit des ersten Ackerbaus und Viehzucht Norddeutschlands vor 5.000 Jahren.

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EssKultur – Vom Korn zum Brot

Wo kommt unser Essen her?

Essen ist ein Querschnittsthema, das bei genauerer Betrachtung viele Bereiche menschlichen Lebens und Handelns betrifft. Das Thema EssKultur im Unterricht lässt sich nicht auf einen Aspekt reduzieren, es verbindet viele verschiedene Dimensionen und ist ein Zusammenspiel aus Essen, Ernährung, Kultur, BNE und anderen Fachbereichen.

Wenn man Sonntag morgens in sein weißes Brötchen beißt, denkt man nicht daran, welch weiter Weg es war, bis aus den Samen von Gräsern moderner Weizen entstanden ist.

Die Jungsteinzeit ist geprägt durch den Übergang von Jäger- und Sammlerkulturen zu Hirten- und Bauernkulturen. Damit einher geht der Anbau von Getreide und die Weiterverarbeitung vom Korn zum (Fladen-)Brot. Wie sich das alles entwickelte, wie mühsam die Herstellung von Mehl war und das Backen der ersten Brotfladen, das werden wir in der Fortbildung zusammen mit dem Steinzeitbauern Bastian Renk erfahren. Welche Möglichkeiten der Umsetzung es für den Unterricht in den verschiedenen Fächern gibt, auch durch den Einsatz kultureller Methoden, werden wir gemeinsam ermitteln.

11. Juni 2024 von 14:30 bis 18 Uhr findet im Steinzeitpark in Albersdorf

Buchbar unter formix KBS0092 

Ein Angebot für: Lehrkräfte, Ausbildungslehrkräfte, Schulleitungen, Schulaufsichten, Schulträger, Schülervertretungen, Eltern, Erzieher (m/w/d), Mitarbeitende Person des IQSH, SHIBB, Ministeriums, LIV, Schulassistenz, Schulbegleitung, Elternvertretung, sonstige Personen, Sozialmitarbeitende Pers.