Neuigkeiten

Erinnerungskultur - Mit dem NDR-Schleswig-Holstein-Magazin auf Zeitreise nach Gudendorf

21.02.2026

 

 

 

Zeitreise: Politische Bildung zum Holocaust im Film | ndr.de

In dem Kurzfilm geht es um das Leben einer jungen Bäuerin, Margarete, in den Jahren von 1933 bis 1945. Während sie 1933 noch - wie die Mehrheit der Dithmarscher Bevölkerung - überzeugt von Hitler und seiner Politik ist, ändert sich das im Laufe der Zeit. Der Knecht verliert einen Arm und kann nur noch leichte Arbeiten ausführen, ihr Mann muss in den Krieg und ihre einzige Unterstützung sind geschwächte Sowjetische Kriegsgefangene. Dann kommt ihre Schwägerin mit Sohn Hans-Peter aus dem zerbombten Hamburg. An Hans-Peter, der die NS-Ideologie wie auswendig gelernt wiedergibt und voll Stolz mit 16 an die Front gehen will, erkennt Margarete, dass das eigene Denken von der Nazi-Propaganda ausgeschaltet wurde.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit dem Thema des Nationalsozialismus und der Gedenkstätte für Sowjetische Kriegsgefangene in Gudendorf beschäftigt, bevor sie Szenen und Figuren entwickelt haben und anhand dessen das Drehbuch schrieben. Dabei entstand die Geschichte über das Leben einer (fiktiven) Dithmarscher Bäuerin, bei der der Widerstand gegen den Nationalsozialismus über die Jahre hinweg wächst. 

Mit „Frau Margarete“ haben die Jugendlichen nicht nur historische Ereignisse anschaulich gemacht, sondern zugleich ein starkes Zeichen für Erinnerungskultur gesetzt.

Wer die ganzen Filme sehen möchte, findet sie hier:

Filme "Frau Margarete"

"Frau Margarete", Teil 1 (1933-1941)

"Frau Margarete" Teil 2 (1942-1945)