Heikendorf 2022 - Heinrich-Heine-Schule

Trickfilme erstellen mit Stop-Motion-Studio

Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund

Im Mittelpunkt dieses Unterrichtsprojektes steht das Erstellen eines Filmes mit der App Stop Motion Studio auf dem I-Pad oder Tablet.

Anfangs gibt es eine kurze Einführung in die Technik des Trickfilms, die Arbeit mit Einzelbildern und wie daraus ein Film entsteht. Was ist die richtige Kameraperspektive und wie ist eine Geschichte aufgebaut. Erläuternd werden einige kurze Film- Beispiele gezeigt. In diesem Workshop können Legetrickfilme und Knet-Animationen erstellt werden. In den Gruppen soll nun eine Idee für ein kurzes Filmvorhaben entwickelt werden, welches am Ende der Gruppe vorgestellt wird.

Anfangs entwickeln die Schüler*innen in den einzelnen Gruppen eine kurze Story. Im Drehbuch werden die Szenen, Handlungen und Dialoge festgelegt. Im Storyboard werden die Szenen durch Zeichnungen ergänzt. Hier wird auch festgelegt, wie lange eine Bildsequenz dauert und welcher Sound gebraucht wird.

Nach den Vorarbeiten werden die Aufgaben verteilt. Wer ist Kameramann/frau, wer macht den Filmschnitt und den Sound? Für Legetrick und Knetanimation sind folgende Fragestellungen wichtig: Wer malt die Hintergründe, wer entwickelt und zeichnet die Figuren, usw.?

Die Künstlerin Astrid Krömer und der Illustrator Wolfgang Slawski helfen bei der Ideenfindung, beim Zeichnen und unterstützen die Schüler*innen bei der Arbeit mit der App an den Tablets.

Bei der Umsetzung der Filmideen ist eine ruhige Hand und Konzentration gefordert. Wenn die ersten Trickfilme fertig sind, werden sie angeschaut, besprochen und mögliche Verbesserungen erarbeitet und in die Filme eingebaut.

Am letzten Tag beschäftigen sich die Teilnehmer noch mit der Vertonung des Films, entweder mit Filmmusik oder eigener Stimme und Text. Anschließend kann der Film in der Gruppe z.B. über einen Beamer präsentiert werden.

Institution(en)

Heinrich Heine Schule, Heikendorf

Gruppengröße

8 -18 Teilnehmer von 10 - 15 Jahren. Aufteilung in 2er oder 3er Gruppen

Rahmenbedingungen

Für die Arbeit mit Stopp Motion Studio werden I-Pads oder Tablets benötigt, die die Pro Version enthalten. Es werden zwei Räume benötigt, damit Gruppenweise die Vertonung im zweiten Raum stattfinden kann. Tische, Stative und gute Beleuchtung sind außerdem wichtig.

Zeitumfang (in den verschiedenen Phasen)

Vorbereitung, mindestens drei (besser 5 ) Kurstage, Präsentation der fertigen Filme

Projektverlauf

Schüler*innen des Kurses einen kleinen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Stopp Motion Animation. Allen Teilnehmern wird anschließend ein Tablet zur Verfügung gestellt.

Durch die Kursleiter erhalten sie eine kurze Einführung in das Programm Stop-Motion Studio. Es werden die ersten digitalen Bearbeitungsfunktionen anhand von kurzen Filmen gezeigt und erklärt.

Danach geht es an den Aufbau eines einfachen Filmsets. In Gruppen richten sich die Teilnehmer an einem Tisch ihren Arbeitsplatz ein. Das Tablet wird dort mit Hilfe eines Stativs so platziert, dass es sicher und fest stehen kann. Je nach Lichtverhältnissen benötigt man zusätzliche Beleuchtung. Zunächst bekommen die Schüler*innen die Aufgabe, aus vorhandenen Dingen, wie Korken, Knöpfen, Streichhölzern, Knete oder Steinen eine ganz einfache Legeanimation herzustellen. Das sollte nicht länger als eine Schulstunde dauern.

Nach dieser Übung geht es darum, in den einzelnen Gruppen eine kurze Story zu entwickeln. Dafür sollen die Teilnehmenden sich auch überlegen, welche Materialien sie benötigen, um sich eventuell am nächsten Tag noch fehlende Dinge mitzubringen.

Am zweiten Tag beginnen die Schüler*innen zunächst damit, zu überlegen, welche Szenen sie für ihre Story benötigen. Danach kann es mit dem Dreh losgehen. Einen speziellen Effekt kann man auch durch die Verwendung eines Greenscreens oder Bluescreens erzielen. So lassen sich auch Fotos als Hintergründe verwenden.

Schon nach einiger Zeit, wenn die ersten Filmszenen fertig sind, können die Gruppen einzeln in den zweiten Raum gehen, um Teile des Films zu vertonen. Mit Filmmusik oder Geräuschen von der App oder eigener Stimme, die z.B. auch verändert werden kann. Es entstehen auf diese Weise ganz individuelle Filme, die zum Abschluss des Kurses in der Gruppe gezeigt werden. Die Filmemachern können jeweils erklären, wie sie vorgegangen sind. Hinterher können die Teilnehmer ihre Filme z.B. auf einem mitgebrachten USB-Stick speichern und mit nach Hause nehmen.

Projektabschluss / Dokumentation

Präsentation während der Abschlussveranstaltung

Hauptansprechpartnerin

Astrid Krömer, Kulturvermittlerin und Künstlerin,
Wolfgang Slawski, Illustrator

Weitere Mitwirkende

keine

Verweise auf Begleitmaterialien

nein

Sponsoren

Reger-Stiftung