25524 Itzehoe 2016 - Kaiser-Karl-Schule

„Wirklich wahr? Ortsgeschichte im Dialog!“

Projekttitel

„Wirklich wahr? Ortsgeschichte im Dialog!“ - Teilprojekt zum Geschichtsthema: Prinzesshof und Äbtissinnen in Itzehoe/ Technik Cyanotypie

Projektziel – Projektinhalt – Hintergrund

Oberstufenschüler erkunden – nach kurzer einführender Vorinformation im Geschichtsunterricht – mit Künstlern assoziativ und als Spurensucher vier markante kulturelle bzw. historische Orte ihrer Itzehoer Schulumgebung. Die vier Teilgruppen entwickeln und fertigen ein gefaktes Objekt bzw. Ob- jekte als erzählerische Bezugspunkte für die Kurzpräsentation der – wahren – Geschichte des Ortes. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Erfahrungen und ihr neu erworbenes Wissen reflektieren und für eine jüngere Zielgruppe aufbereiten. Auch die Fakes werden hinterfragt und aufgelöst.

Die Ergebnisse einer Spurensuche in der Geschichte des Prinzesshofs werden mit den Schülern mittels Cyanotypie sichtbar gemacht. Es ist eins der ältesten fotografischen Verfahren und wurde 1840 in England erfunden, noch zu Lebzeiten der in Itzehoe hochgeschätzten Prinzessin Juliane von Hessen, die Äbtissin des Klosters in Itzehoe war. Sie bewohnte den Prinzesshof, wie 2 weitere Prinzessinnen auch.

Es wäre also möglich, dass sie Gebrauch von gemacht haben könnten.

Institution(en)

Gymnasium Kaiser-Karl-Schule in Itzehoe

Gruppengröße

5-6 Schüle

Zeitumfang (in den verschiedenen Phasen)

Teilprojekt 2 Tage (9,5 Std)

Projektverlauf

1.Termin - 1,5 Std

Begehung vor Ort, Prinzesshof-Museum, Denkmal im Klosterhof

Suche nach Material und Ideen

2.Termin - 8:00 -15:00 Uhr

Cyanotypie in der Schule (Kunstraum, Fotolabor oder Chemieunterrichtsraum)

In einem kreativen Prozess wird mit den Schülern gemeinsam ein vermeintlich historischer Nachlass gesucht und entwickelt. Dabei können sie auf die Exponate im Museum zurückgreifen.

Das Kennenlernen eines alten Edeldruckverfahrens wie der Cyanotypie, stellt für die Schülergruppe im Zeitalter der schnellen digitalen Fotografie und der Smartphone-Selfies eine besondere Bereicherung um eine neue Erfahrung in der künstlerischen Fotografie dar.

Es lässt viel Freiraum für eigene gestalterische Ideen in Anlehnung an historische Begebenheiten.

Dieses alte Verfahren basiert auf der Tatsache, dass es lichtempfindliche Substanzen gibt, die sich bei Lichteinwirkung dauerhaft dunkler färben, was je nach eingesetzter Substanz und Lichtstärke unterschiedliche Zeit benötigt.

Es entstehen lichtechte blaue Fotogramme oder Positivfotografien, die ggf in Tagebuchform mit einer Kordel gebunden werden könnten.

Anhand der erstellten Objekte werden die Schüler an einem weiteren Termin über die Geschichte des Prinzeßhofs referieren können.

Projektabschluss/Dokumentation

            Vorführung in der Schule und Präsentation auf der Homepage

Hauptansprechpartner

Kulturvermittlerin/Lehrerin Gabriele Knoop

Künstlerin/Kulturvermittlerin Margarete Olschowka

Weitere Mitwirkende

Prinzesshof-Museum, Chemielehrkraft

Verweise auf Begleitmaterialien

Kunstraum, Fotolabor oder Chemieunterrichtsraum, aufgearbeitete historische Vorlagen aus dem Museum, Materialien für Cyanotypieverfahren (Chemikalien, Papier und Lichtquellen)

Sponsoren

Förderverein der Schule